Das IT- Magazin Computerwoche kann man sich derzeit im Rahmen einer Aktion 4 Wochen lang kostenfrei und völlig unverbindlich nach Hause liefern lassen - Danke für die Info an “Caschy.

Zudem kann die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift noch bis zum 9. Oktober kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Das Multifunktionstool “Scrapbook” - eine Erweiterung für Firefox - sammelt Webschnipsel aller Art: Lesezeichen, Textpassagen (Zitate, Rezepte…), Bilder, ja sogar Archive und Multimediadateien. Auch ganze Webseiten lassen sich herunterladen, wobei gezielte Einstellungen möglich sind (Dateifilter, Linktiefe, CSS, Javascript).

Nach der Installation kann man die Symbolleiste von Firefox um das Scrapbook-Icon erweitern. Ein Klick auf das Icon öffnet die Anwendung in der Seitenleiste, ein weiterer Klick lässt sie wieder verschwinden.
In einer übersichtlichen Ordnerverwaltung lassen sich alle gesammelten Daten und Informationen organisieren. Scrapbook bietet dem Nutzer vielfältige Verwaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten. So lassen sich die gesammelten Inhalte per Volltextsuche komfortabel durchsuchen und sogar nachträglich bearbeiten. Ein markierter Bereich kann farblich hervorgehoben oder mit einem Kommentar versehen werden…

Die Arbeitsweise mit Scrapbook ist auch für den Anfänger denkbar einfach:

  • Für das Anlegen eines Lesezeichens reicht ein Rechtsklick auf die Seite. Über die Auswahl “Lesezeichen mit Scrapbook erstellen” lässt sich das Lesezeichen in den gewünschten Ordner einsortieren.
  • Das Herunterladen einer Seite erfolgt analog über den Menüeintrag “Seite archivieren” oder “Seite archivieren als…”. Letzterer Menüpunkt öffnet das Einstellungsmenü vor Beginn des Abspeicherns.
  • Will man lediglich einzelne Schnipsel einer Seite speichern - einfach markieren und über “Auswahl archivieren” oder “Auswahl archivieren als…” abspeichern.
  • Alternativ lassen sich die Schnipsel oder die URL einer Seite ganz einfach markieren und in die Scrapbook-Leiste ziehen.

Einen guten visuellen Überblick über die Funktionsweise von Scrapbook gibt es in einem Screencast von Gina Trapani bei livehacker.com (4 Minuten, englischsprachig)

Scrapbook kann durch die Installation von Add-ons um weitere Funktionen wie ein Backup- Tool ergänzt werden.

Ressourcen

offizielle Webseite von Scrapbook
Download von Scrapbook in der deutschen Version
ausführliches deutsches Handbuch im Pdf-Format


Wordpress ist ein großartiges und ausgereiftes Blogsystem - natürlich kann man nach der Installation sofort losschreiben, ohne einen Gedanken an den Adminbereich zu verschwenden. Wenn man nur ab und an mal einen kleinen Beitrag schreibt, sollte man es auch nicht anders machen. Für Leute, die sehr viele Beiträge schreiben oder WP für Autoren konfigurieren, sind die folgenden Tips vielleicht hilfreich:

1. optimale Anpassung des Adminbereiches an die Bildschirmgröße

Der Adminbereich ist standardmäßig auf 980 px in der Breite begrenzt - für Besitzer größerer Monitore unübersichtlich und arbeitserschwerend. Hier die Lösung des Problems (Danke für den Tipp an Tobias Bannert):

  • Datei wordpress\wp-admin\css\global.css mit einem Editor öffnen
  • in Zeile 159 “max-width: 980px;” löschen
  • Adminbereich neu aufrufen und aufatmen

Wem gerade der Editor abhanden gekommen ist, der kann die Breitenbegrenzung auch per Plugin aufheben - Remove Max Width nennt es sich passenderweise und stammt von Dion Hulse.

2. individuelle Konfiguration des Dashboard’s

Das Dashbord in Wordpress, auch als Tellerrand bekannt, ist eine Art Startseite mit den wichtigsten Information zu den Aktivitäten im Blog in komprimierter Form. Ab Wordpress 2.5 gibt es nun die Möglichkeit, sich diese Startseite individuell einzurichten und sich somit eine ganz eigene Schaltzentrale für sein Blog zu bauen. Erforderlich hierzu ist das Plugin Dashboard Widget Manager von Viper007Bond . Nach der Installation findet man unter Dashboard einen Unterpunkt namens Widgets und alle Inhalte des Dashboards als Widgets, die man nun einzeln neu anordnen oder auch ganz entfernen kann. Das Beste: nach Installation des Plugins lassen sich nun auch externe Dashboard- Widgets einbinden, von denen es schon einige gibt und hoffentlich bald noch eine ganze Reihe mehr - also immer mal wieder stöbern - im Pluginverzeichnis von Wordpress oder anderswo.
Einige Beispiele von nützlichen Widgets:

  • Recent Posts Extended von Ricardo González Castro gibt eine Liste der letzten Beiträge zusammen mit Datum und Autor aus
  • Recent Comments Extended, ebenfalls von Ricardo González Castro, bietet eine erweiterte Ausgabe der letzten Kommentare gegenüber dem Wordpresseigenen Widget: auch der Autor wird hier wieder verlinkt
  • Technorati Reactions Extended zeigt die eingehenden Links von Techorati an; auch dieses Plugin stammt von Ricardo González Castro
  • Draft Posts von Viper007Bond zeigt bereits gespeicherte Beiträge, die noch nicht veröffentlicht worden
  • Scheduled Posts von Viper007Bondlistet die gespeicherten Beiträge, die erst in der Zukunft veröffentlicht werden.

Sehr nützlich ist auch das Wordpresseigene Textwidget, mit dem sich bspw. eine ToDo-Liste im Dashboard aufnehmen lässt. Auch eine Anzeige für RSS- Feeds ist standardmäßig integriert.

Und nicht zuletzt hat man im Menüpunkt Settings/Dashboard Widgets die Möglichkeit, allen Benutzern des Dashboards ein Design zuzuweisen oder jedem Benutzer die Einrichtung selbst zu überlassen.

Alles in allem: Feine Sache.

3. schnellere Navigation im Adminbereich durch Verringerung der Klickrate

Wordpress 2.5 ist etwas “klickintensiver” geworden - oft muss man mehrere Seiten aufrufen, um zur gewünschten Funktion vorzudringen. So zumindest mein Empfinden. Auf der Suche nach Abhilfe bin ich auf zwei wirklich geniale Plugin gestoßen.

Das Erste - WordPress Admin Bar von Viper007Bond - stellt eine vollständig konfigurierbare Menüleiste am oberen Bildschirmrand zur Verfügung und lässt sich wahlweise auch nur für den Adminbereich oder das Frontend aktivieren. Unter Settings/admin bar kann man sich so seine eigene Menüleiste zusammenklicken (Menüs und Untermenüs lassen sich einzeln aktivieren bzw. deaktivieren) und hat die wichtigsten Funktionen stets und nur mit einem einzigen Klick griffbereit. Das Menü kommt mit verschiedenen Designs daher und kann so auch optisch in die Arbeitsumgebung eingepasst werden.

Das Zweite Plugin nennt sich Admin Drop Down Menü, entwickelt von Ozh. Es stellt, wie der Name schon sagt, die bestehenden Wordpress-Menüs auf Drop Down Menüs um.

Mein Tipp: die Wordpress Admin Bar für das Frontend, das Admin Drop Down Menü für den Adminbereich. Warum - siehe nächster Punkt.

4. Fluency - funktionelles Theme für den Adminbereich

Für Wordpress 2.5 gibt es nun Fluency - ein Plugin, welches Wordpress ein völlig neues Admin- Interface verleiht. Fluency hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Standardtheme: die Menüleiste befindet sich nicht oben, sondern links und - der Knackpunkt - sie ist statisch, d.h. scrollt man im Adminbereich nach unten, bleibt die Menüleiste dennoch immer sichtbar (im Standardtheme von Wordpress verschwindet die Menüleiste mit dem scrollen und man muss erst mal wieder zurück nach oben gelangen, um sie nutzen zu können; auch die Menüleiste der Wordpress Admin Bar verschwindet beim scrollen, daher hab’ ich sie nur im Frontend im Einsatz). Zusammen mit dem oben genannten Plugin Admin Drop Down Menu habe ich mit Fluency alle Funktionen immer greifbar und kann perfekt navigieren.

Fluency sieht dazu richtig gut aus, kommt sehr aufgeräumt und übersichtlich daher und begnügt sich bei der Farbwahl auf weiß-schwarz-grau und helles gelb und grün - man kann auch längere Zeit sehr angenehm damit arbeiten.


Das Projekt cssZenGarden ist eine eindrucksvolle Demonstration dessen was sich visuell mit Hilfe von CSS erreichen lässt.

Grundlage des Projektes ist eine einfach strukturierte HTML-Seite, die nicht verändert werden kann und für die Webdesigner aus aller Welt CSS-Layouts gestaltet haben und weiterhin gestalten können. Es gibt bereits über 1000 (!) verschiedene Design für ein und denselben Inhalt zu bestaunen. Eine Herausforderung für Könner.

Und für all jene, die CSS erlernen möchten, eine Quelle der Inspiration und Motivation. Und natürlich - ein Übungsplatz: die HTML-Datei sowie eine Beispiel-CSS-Datei stehen zum Download zur Verfügung. Und beim Stöbern durch die Designs kann per Knopfdruck auch der Code der jeweilige CSS-Modifikation betrachtet werden.

Die Seite gibt es auch als deutsche Übersetzung.

Für alle, die mehr wollen, gibt es ein Buch zum Thema: Zen und die Kunst des CSS-Designs - Inspiration und Umsetzung

Tolles Projekt.

Foto: Tou Touke, stock.xchng

Erklärung an meine Feedleser

4 Okt 2008 In: Blog-intern

Eine Zeitlang habe ich den Windows Live Writer getestet und - siehe da - die wenigen damit erstellten Artikel sind noch immer lokal auf meiner Festplatte abgespeichert. Ehe ich sie lösche, stelle ich sie wieder ein (deswegen), wenngleich natürlich die alten Permalinks nicht mehr stimmen, die Kommentare fehlen usw. …
Sorry dafür an alle Feedleser, die den ein oder anderen Beitrag der nächsten Woche vielleicht doppelt im Feedreader haben…


Eine Kleinigkeit, die mich beim Arthemia-Theme gestört hat: das Editieren eines veröffentlichten Beitrages war nicht direkt über einen Button aus dem Frontend heraus möglich. Dies habe ich nun geändert: einfach in der  Themedatei “single.php” an der gewünschten Stelle folgenden Code einfügen:

<?php edit_post_link(’Edit this entry.’, ‘<p>’, ‘</p>’); ?>

Statt “Edit this entry” kann man natürlich auch etwas anderes schreiben…


Erstellung eines FavIcon

3 Okt 2008 In: Webdesign

Ein Favicon ist ein kleines Icon in der Adresszeile des Browsers links neben der URL. Das Standardicon des jeweiligen Browsers lässt sich beliebig gegen ein eigenes austauschen, welches sinnvollerweise Bezug zur Webseite haben sollte (Buchstabe, Farbe etc. …). Ein eigenes Favicon erhöht den Wiedererkennungswert einer Seite und hebt sich in der Favoritenliste (Lesezeichenliste…) gegenüber den Standardicons ab. Deswegen genau heisst es auch Favoritenicon.

Für die Erstellung eines eigenen Favicon gibt es verschiedene Wege:

1. für Leute, die kein Grafikprogramm haben (und auch keines wollen…)
  • Die Seite favicon.ico Generator besuchen, wo unzählige Icons zu allen erdenklichen Themen zum Download angeboten werden.
  • Suchbegriff zum gewünschten Ico eingeben und “Search drücken”
  • gewünschtes Ergebnis anklicken und herunterladen. Vorher Lizenz beachten!
2. für alle, die ein eigenes Favicon schnell selbst erstellen wollen:
  • Aussehen des Favicons mit beliebigem Grafikprogramm generieren und abspeichern (idealerweise in der Größe 32×32 Pixel)
  • Online Generator aufrufen
  • Bild hochladen und den Button mit einer Aussage wie “Favico generieren” drücken (Buttonbezeichnung variiert je nach Generator)
  • anschauen und bei Gefallen als favico.ico auf der eigenen Festplatte speichern

Und hier eine kleine handverlesene Auswahl an Online-Generatoren:

favicon.ico Generator

Favicon/Icon Generator

FavIcon from Pics

3. für Zeichenkünstler, die ihr Icon Pixel um Pixel selber entwerfen möchten:

Auf der Seite favicon.ico Generator lässt sich ein Icon der Größe 32×32 Pixel erstellen.
Der Favicon/Icon Generator bieten diese Möglichkeit in der Größe 16×16 Pixel.

Viel komfortabler sind Icon-Editoren, die als Programme auf der eigenen Festplatte installiert werden.
Bspw. die Icon-Suite IcoFX (Freeware) - auch in deutscher Sprache erhältlich.

4. für alle, bei denen ohne Photoshop nichts geht:

Photoshop beherrscht viele Dateiformate, .ico jedoch nicht. Zumindest nicht standardmäßig. Die Installation des entsprechenden Plugins:

ICO (Windows Icon) Format schafft wirksam und einfach Abhilfe.

Hat man - auf welchem Wege auch immer - das Favicon erstellt, speichert man es unter favicon.ico im Stammverzeichnis des Webauftrittes. Dann den Browser neu starten und - fertig.

Interessanter Link zum Thema FavIcon und Blogs: Das Projekt “Blogosphäre in Icons


Es kann sein, dass trotz der sehr verständlichen Anleitung des Themeautors Michael Jubel zur Generierung automatischer Thumbnails diese nicht erzeugt werden. Wenn dem so ist, könnte der Fehler in falsch vergebenen Benutzerrechten liegen. Hierzu muss man wissen, dass auf einigen Servern der chmod 777 nicht vergeben werden kann. Zum Ausprobieren vergibt man statt chmod 777 den chmod 755, dann sollte das Script laufen…
Wer mit chmod nichts anzufangen weiss… der Themeautor Autor hat sich dessen angenommen und auch hierfür eine lobenswerte Anleitung erstellt.

Neubeginn

1 Okt 2008 In: Blog-intern

Probieren geht über studieren?… Da bin ich mir nicht mehr sicher… Dennoch: Willkommen zurück auf meinem alten neuen Blog.

Probleme mit der Erreichbarkeit meiner Domain sowie mir unverständliche Servermeldungen führten zu ein paar Mausklicks zuviel - und einem unausweichlichen Neubeginn mit diesem Artikel. Sorry dafür - vor allem an alle, die hier bisher kommentiert haben.


Über dieses Blog

netztreiben.de ist ein privates Weblog von Sylke Albrecht-Simnofski. Schwerpunktthemen sind Netzwelt, Wordpress, Informationsbeschaffung und Recherche, Webdesign und Fotografie. Wilkommen hier.


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